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Blue Orange Green Pink Purple

Ein Fotoblog. Nicht ungewoehnlich, aber auch nicht gewoehnlich.

Hallo Leser,

nachfolgend (hoffentlich) Interessantes aus der Welt der Fotografie. Produktvorstellungen, Studioshootings, Fotoreisen und mehr. In letzter Zeit immer mehr Beiträge zum Thema Analoge Fotografie.

Enjoy it.
Thorsten

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Okt 28

Bremer Freimarkt mit dem Canon EF 50mm f/1.8 (erste Serie)

Hallo zusammen,

mit dem 24-105 L IS und dem 70-200 f/2.8 L IS besitze ich zwei Objektive mit denen man eigentlich für jede Lebenslage die passende Linse hat. Bei Optiken sind allerdings nicht gerade leicht und auch nicht gerade klein. In der Alltagstasche, eine ältere Crumpler Ben’s Pizza XXL, wird’s schon mit dem 24-105 richtig eng. An den Transport der Kamera mit dem 70-200mm f/2.8 L IS ist gar nicht zu denken. Also begab ich mich auf die Suche nach einem Objektiv, welches klein ist, sich gut transportieren lässt und von der Abbildungsleistung an der 5DMKII eine gute Partie ist. Zur Auswahl standen das EF 35mm f/2.0, das EF 50mm f/1.8 und das 100mm f/2.0. Bei dem 50mm war klar, dass es die Version mit Metallbajonett sein sollte. Und genau diese Linse ist mir dann auch gebraucht über den Weg gelaufen.

Verarbeitung
Die Verarbeitung ist auf den ersten Blick ok. Kein Vergleich zu den L-Linsen von Canon, aber das hatte ich auch nicht erwartet. Bei der Menge Plastik die verbaut ist kann man froh sein, dass die Linsen auch Glas sind. Ist aber im Preis-Leistungsverhältnis ok.

Autofokus
Häufig kann man lesen, dass der Autofokus des EF 50mm f/1.8 (I und II) langsam sei, häufig daneben liegt und zudem auch noch laut sei. Trifft nur in Teilen zu. Das Objektiv ist laut, das steht ausser Frage. Es ist auch nicht gerade schnell. Was aber passt ist der Fokus. Zumindest an der von mir verwendeten Canon 5D MKII. An allen anderen Objektiven dürfte das ähnlich sein.

Bilder
Im Praxistest musste die Linse mit auf den Freimarkt. In Summe bin ich positiv überrascht. Das Canon EF 50mm f/1.8 erfüllt voll und ganz meine Erwartungen.

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Jun 20

Nikon 35-70mm Ai-S an der Nikon D200

Hallo zusammen,

das genannte Nikon Objektiv Nikon 35-70mm Ai-S hab ich angeschafft um es an einer analogen FM2N zu nutzen. Da mir ein Freund für ein paar Tage seine D200 überlassen hat komme ich nun auch in den “Genuss” es einmal an eine Digitalkamera zu schnallen. Von der Haptik ist das Objektiv wunderschön. Im Vergleich mit dem Minolta MD Zoom 35-70mm läuft es noch deutlich satter, ist aber auch größer und schwerer was im Alltag eher von Nachteil sein dürfte. Da heute Abend nicht mehr das optimale Licht ist um großartig um die Häuser zu ziehen habe ich einfach mal ein “Objekt” gewählt das nicht weglaufen kann. Hier die Ergebnisse von f/3.5-f/16.

Nikon 35-70mm Ai-S f/3.5 @3.5

Nikon 35-70mm Ai-S f/3.5 @3.5

Nikon 35-70mm Ai-S f/3.5 @5.6

Nikon 35-70mm Ai-S f/3.5 @5.6

Nikon 35-70mm Ai-S f/3.5 @8

Nikon 35-70mm Ai-S f/3.5 @8

Nikon 35-70mm Ai-S f/3.5 @11

Nikon 35-70mm Ai-S f/3.5 @11

Nikon 35-70mm Ai-S f/3.5 @16

Nikon 35-70mm Ai-S f/3.5 @16

An der analogen Kamera wird es sicherlich eine bessere Figur machen, aber das kann ich erst die nächsten Tage testen.

Viele Grüße
Thorsten

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Jun 14

Zeiss-Ikon Nettar 515/16 mit Novar-Anastigmat 1:6,3 f=75mm

Hallo miteinander,

von meinem letzten Wochenendausflug auf den Flohmarkt habe ich mir dieses schnicke Modell mitgebracht. Eine Zeiss-Ikon Nettar 515/16. In der Klasse der Nettar-Modelle “leider” nur das Modell mit einem Bildformat von 6×6, aber um einmal damit rumzuspielen auf jeden Fall ausreichend. Nach allem was man ohne Film so testen kann scheint die Kamera einwandfrei zu funktionieren. Der Lederbalgen scheint dicht und liegt im geschlossenen Zustand gut an. Das kann ich jetzt allerdings nicht mehr zeigen, weil schon ein Film eingelegt ist. ;-)

Objektiv

Ungewöhnlich an der Kamera ist das Objektiv in Verbindung mit der Verschlusszeit. Normalerweise wir die Zeiss-Ikon Nettar 515/16 mit einem Novar-Anastigmat 1:4,5 f=75 und den Verschlusszeiten B, 1/25-1/125 angeboten. Bei meinem Modell kommt ein Novar-Anastigmat 1:6,5 f=75mm und einer kurzen Verschlusszeit von 1/200 zum Einsatz. Bilder und weitere Informationen zu diesem Modell konnte ich im Netz nicht finden. Über Hinweise zu deutsch oder englischsprachiger Lektüre freue ich mich.

Balgen

Die Kamera kann einhändig bedient werden. Auf Knopfdruck fährt der Balgen aus und arretiert in horizontaler Position. Gespannt wird vorne am Objektiv, ausgelöst über den Auslöser oben am Gehäuse. Ein häufiger Makel ist eine mangelnde Lichtdichtheit des Balgen zur Risse im Leder. Hier scheint mein Modell nach visueller Prüfung Glück gehabt zu haben. Verbindlich wird’s aber hier erst, wenn der erste Film durch die Kamera gezogen wurde.

Bilder

So, ich muss ins Bett, darum kommen jetzt keine weiteren Worte mehr, sondern einfach ein paar Bilder:

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Sobald ich den eingelegten Film entwickelt habe kommen dann natürlich auch die Ergebnisse im Nachgang.

Gruss
Thorsten

 

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Jun 11

Nikon FM2N – mechanische Perfektion

Hallo zusammen,

eigentlich bin ich ja mit meinen analogen Fotogeräten mehr als zufrieden. Eine Minolta XD7 überzeugt durch gute Mechanik und ein wunderbares Verschlussgeräusch, eine Revue AC1 mit M42 Bajonett erfreut sich einem riesigen M42 Markt und ist zudem, aufgrund des geringen Preises, die optimale Spielplatzkamera. Die Leica M7 ist ein feinmechanisches Meisterstück und dürfte derzeit wohl meine meistgenutzte Kamera sein. Eines haben aber alle Kameras gemeinsam: Bei einer Verschlusszeit von 1/1000 ist das Ende der kurzen Verschlusszeiten. In der Praxis kann man diese Grenze natürlich durch weiteres Schließen der Blende umgehen, allerdings wird dies natürlich auch auf die Tiefenschärfe aus. Will man natürlich nicht.

Weiterhin tut sich auch ohne eine eingesetzte Batterie nicht wirklich viel. Die Leica M7 arbeitet dann noch mit den Notzeiten von 1/125 und 1/60 Sekunden, die meisten anderen analogen Kleinbild (zumindest die in meinem Besitz) verweigern dann vollends den Dienst.

Irgendwann habe ich durch einen Blogbeitrag etwas über die Nikon FE2 gelesen. Verschlusszeiten von 1/4000 Sekunde, wechselbare Mattscheiben, Zeitautomatik, etc. etc. Blieb, zumindest bei diesem Modell, nur das noch Problem mit der Batterie. Diese ist bei FE2 zwar nicht Pflicht, vereinfacht aber den Alltag etwas, da sonst nur die mechanische Zeit von 1/250 Sekunde zur Verfügung steht. Beschäftigt man sich etwas weiter mit dem analogen Nikonlager, dann begegnet man, ausgehend von der Nikon FE2 irgendwann der Nikon FM2. Sie beinhaltet eigentlich alle Eigenschaften, die man im analogen Fotoalltag benötigt. Belichtungsmesser bei eingesetzter Batterie, kürzeste Verschlusszeit von 1/4000, wechselbare Mattscheiben, großes Angebot an Objektiven usw. Das schönste aber: Alle Verschlusszeite von 1-1/4000 Sekunde arbeiten in der Kamera voll mechanisch. Selbst wenn die Batterie zu Ende geht oder nicht eingesetzt ist, kann man mit dieser Kamera weiter arbeiten.

Jetzt jetzt mal ein paar Eindrücke von der Kamera:

Komplettansicht der Kamera

Komplettansicht der Kamera

 

Modellbezeichnung der Nikon FM2

Eingravierte Modellbezeichnung der Nikon FM2

 

Frontansicht der Nikon FM2N

Frontansicht der Nikon FM2N

 

Prismensucher am Gehäuse und angesetztes Nikon Micro 55mm f/3.5

Prismensucher am Gehäuse und angesetztes Nikon Micro 55mm f/3.5

 

Zeitenrad der Nikon FM2

Nikon FM2 - Zeitenrad bis 1/4000 Sekunde

 

Das N vor der Seriennummer kennzeichnet das überarbeitete Modell

Nikon FM2N

Sucher

Konsequente Weiterentwicklung. Bis heute verwendet Nikon bei Kameras aus dem Pro-Segment den runden Sucher.

Rückspulkurbel

Rückspulkurbel

FM2

Gurtschlaufen der FM2N. Markenkommunikation bis ins Detail.

 

Mit der Kamera ist man eigentlich sofort auf Du und Du. Wer noch nie mit einer analogen Nikon unterwegs war, dem empfehle ich einen Blick ins Handbuch. Gewöhnungsbedürftig ist es, dass der Spannhebel immer etwas vom Gehäuse abstehen muss. Der komplette angelegte Hebel, wie er klassischerweise zum Einsatz kommt führt an der FM2 zur Verriegelung des Auslösers. nach kurzer Eingewöhnung super praktisch. Man kann die Kamera komfortabel spannen ohne sie vom Auge nehmen zu müssen.

Für den Moment muss das reichen. Den ersten Film habe ich schon belichtet, es allerdings nicht geschafft ihn rechtzeitig ins Labor zu bringen. Nun habe ich mich gegen C41 und für s/w entschieden, so dass ich vielleicht schon morgen ein paar Bilder zeigen kann.

Alle gezeigten Fotos sind übrigens mit der Canon 5D MKII und dem Canon EF 24-105L gemacht worden. Für die Detailaufnahmen kam ein manueller Zwischenring zum Einsatz.

Vielen Dank für’s Lesen.

Thorsten

 

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Apr 13

Minolta XD7 + MD ZOOM 35-70 1:3.5 (55mm, Made in Japan)

Guten Abend,

nachdem ich ja die Leica M6 mit einem Voigtländer 50mm f/1.5 im täglichen Einsatz hatte war es an der Zeit auch die Minoltas mal wieder auszuführen. Gewicht, Flexibilität, Sucher und das Auslösegeräusch einer XD7 sind einfach traumhaft. Anbei nun einige Beispiele. Der Sensia100 will mir als Diafilm noch immer nicht so richtig gefallen, aber die tiefgefrorenen Filme, die es als Beifang gab werde ich auf jeden Fall noch einsetzen.

Viele Grüße

Thorsten

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Mrz 30

Minolta HI-MATIC G // Kamera für den Alltag?

Guten Abend,

letzten Sonntag begab es sich, dass ich Zeit hatte eine kleine Runde über den Flohmarkt zu laufen. Mein Sohn hatte auch Lust und letztlich wurden wir auch mit Kleinigkeiten bedacht. Er mit einem Playmobil Polizeihubschrauber, ich mit einer Konica HI-MATIC G und einer Polaroid Land Camera 1000. Beide Kameras sollten gemeinsam EUR 5,00 kosten. EUR 3,00 für die Konica, EUR 2,00 für die Polaroid. Die Polaroid konnte ich noch nicht testen, aber um die soll es heute auch gar nicht gehen.

Die Minolta schaut übrigens so aus:

Mein erster Fang war also eine Minolta HI-MATIC G. Die Version G bezeichnet das Modell, welches mit der geringst möglichen Ausstattung daher kommt. Quasi eine Messsucher ohne Messsucher.  Entfernungen werden anhand von Symoblen oder Metereinstellungen an zwei Kunststoffringen am Objektiv vorgenommen. Das Objektiv liest sich von den Werten ganz gut, denn die Kamera kommt mit einem Rokkor 1:2.8 f=38mm daher.  Hohe Lichtstärke und eine klassische Brennweite. Nach meiner Erfahrung mit einer Revue 400 SE war ich allerdings skeptisch, denn die Blendenautomatik der Revue lies sich nicht mehr zum Dienst bewegen.

Anders sieht es nun aber mit der Minolta aus. Entgegen meiner Erwartungen funktioniert die Kamera richtig gut. Blenden werden vernünftig im Sucher eingepegelt und auch entsprechend von der Kamera eingesetzt. Ausgestattet mit einem 24er Film aus dem Drogeriemarkt Müller bin ich mal losgezogen. Gestartet im Garten und dann noch ein wenig durch den Hafen in Bremen. Seht selbst. Meiner Meinung nach eine Filmkamera für den Alltag. Natürlich kein Vergleich zu einer Minolta XD7, X-700 oder ähnlich. Dafür aber extrem leicht und klein im Packmaß. Als nächstes wird die Kamera mal an einem s/w-Film Ihr Können zeigen müssen.

Viele Grüße und viel Spaß mit den Fotos.

Thorsten

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Jan 11

Kodak TRI-X400 in Rodinal entwickeln – es geht. Sehr gut sogar.

Hallo zusammen,

durchkämmt man das Internet auf der Suche nach dem richtigen Entwickler für den Kodak TRI-X400, dann hört man meistens D76, XTOL oder HC110. Wahrscheinlich weil diese Entwickler auf der Homepage von Kodak empfohlen werden.

Sucht man aber weiter, dann findet man z.B. bei flickr ganz hervorragende Fotografien von Oliver (http://derscheuch.wordpress.com/2011/01/09/weihnachtsbaum-wegmach-spaziergang/) oder Monika (http://www.andrae.org/blog/2011/01/eine-reise-zu-iso-1600/) die den Kodak TRI-X400 in Rodinal baden. Die Bilder, gerade die von Oliver, fand ichs überzeugend, dass ich es einmal probieren wollte. Rodinal, bzw. Adonal nach gleicher Rezeptur hatte ich noch, der TRI-X musste bestellt werden. Dank Fotoimpex ist sowas aber 2-3 Tagen erledigt. Als Kamera habe ich mich für die Minolta X-700 entschieden. Die Leica war noch mit einem Farbfilm gefüllt, in der Canon 50E ruhte noch ein Agfa 100 mit Toskana-Bildern, XD7 und XE-1 behergern momentag ISO1600 Filme. Später mehr. Dazu das Minolta MD Zoom 24-35mm f/3.5.

Entwickelt habe ich den Film eine Stunde in Rodinal 1+100 als Standentwicklung. Die ersten 60 Sekunden gekippt und dann einfach stehen lassen. Die Ergebnisse finde ich wirklich ansprechend.

Hauptbahnhof Bremen
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Ein eigener Test den Film auf ISO1600 zu pushen steht noch aus.

Außerdem habe ich einen AGFA APX100 liegen der auf ISO400 entwickelt ist. Hat hier jemand eine gute Idee was die Entwicklung angeht? Bin für Tipps dankbar.

Gruss
Thorsten

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Dez 19

Einfach mal aufhoeren, wenn’s spaet ist. Ein Ilford Fehler.

Hallo Freunde der analogen Fotografie,

wenn schon ganz ganz spät ist, und man denkt “och, den letzten Film entwickel ich morgen”, dann sollte man das auch tun. Ich hab mich dann aber letztlich doch noch zur Geisterstunde an den letzten Film gemacht. Eigentlich weil ich den Unterschied beim HP5+ sehen wollte, wenn man einmal in Ilfosol S und einmal in Rodinal entwickelt.

Blöd ist dann nur, wenn der vermeintliche HP5+ gar keiner ist, sondern ein Delta 400.

Im Anhang sieht man dann, wie Doofheit bestraft wird. Ich hab einfach nicht mehr auf das Etikett geachtet, weil ich mir absolut sicher war, dass noch zwei HP5+ entwickelt werden müssen.

Das Rezept der Entwicklung: Ilford Delta 400, 1+9 Ilfosol S, die ersten 60 Sekunden gekippt. Dann alle 60 Sekunden für 10 Sekunden. Leider nur 7 Minuten entwickelt statt der 9 Minuten, die er eigentlich gebraucht hätte. So ist das ganze etwas blass. Photoshop muss es dann richten. Das Endergebnis ist dann wieder akzeptabel. Gerade nochmal gut gegangen.

Aufgenommen mit Mamiya M645, 55mm f/2.8.

Viele Grüße
Thorsten

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Dez 11

The Leica M6

Hallo zusammen,

irgendwann vor ein paar Wochen, nachdem ich nun schon einige Zeit mit der analogen Fotografie verbracht hatte, keimte ich mir der Wunsch nach einer Messsucherkamera. Und da ich schon seit Jahren von der Marke Leica begeistert bin sollte es ein M aus dem Leica Programm werden.

Das Angebot ist bezogen auf die Modelle recht überschaulich. Anders als man vermuten möchte hat Leica auch nach dem Prinzip 3, 2, 1 …meins…gehandelt. Begonnen 1954 mit der Leica M3 ging es erstmal mit vereinfachten Ausführungen der M in den Modellen M2, bzw. M1 weiter.

Anschließend ging es über diverse Modelle wie MDa, M4, M5, M6, M6 TTL bis zur noch heute erhältlichen M7, welche als einzige Leica mit Zeitautomatik arbeitet. Und um es gleich vorweg zu nehmen: Zwar sind mit den Modellen zeitgeschichtlich wichtige Reportagen entstanden, wenn man aber die Berichte der Leica-Nutzer liest, dann muss man sich wundern, dass überhaupt mit einer dieser Kameras fotografiert werden konnte. Ungenaue Belichtungsmesser, Zinkfrass, ungenaue längere Zeiten…kaum ein Problem, dass M-Serie nicht erlebt hat. So hatte ich eine zeitlang Abstand genommen und mich in Richtung Voigtländer Bessa orientiert.

Irgendwann fand ich sie dann aber doch. Unscheinbar in einem Einzeiler auf der Second-Hand-Liste eines Hamburger Händlers. Eine Leica M6, Seriennummer über 200… und dazu in Silber. Genau was ich gesucht hatte.

Also auf nach Hamburg, Filme in der Tasche um mit der Kamera einen kleinen Test zu machen. Alles lief glänzend, Details werde ich vielleicht später mal berichten.

Nun hatte ich zwar eine Kamera, aber noch kein Objektiv. Leica-Objektive konnte ich mir gleich abschminken, denn die liegen deutlich außerhalb meines preislichen Rahmens. Also kamen letztlich die Modelle von Voigtländer in die engere Auswahl. 35mm f/1.4, 40mm f/1.4 und 50mm f/1.5 (M39). Natürlich gibt es auch schöne f/1.1 oder f/0.95 Objektive, aber hier gilt das gleiche wir für die Leica-Objektive. *g*

Gekauft habe ich dann ein günstiges Paket mit mehreren Objektiven und einer Voigtländer Bessa R3A. Aus dem Paket mit den Objektiven kamen das 40mm f/1.4 und das 50mm f/1.5 in die engere Wahl. Es war noch ein 90mm dabei, das reizt mich aber derzeit nicht so sehr.

Nachfolgend jetzt aber erstmal ein paar Fotos mit dem Voigtländer 50mm f/1.5 (M39 mit Adapter). Keine Kunstwerke.

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Kurzfazit:

Schärfe: brilliant
Farben: brilliant
Bokeh: es ist eines vorhanden. ;-)

Gruss
Thorsten

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Dez 02

Günstige Objektive im Einsatz. Das Minolta MD 24-35mm f/3.5.

Heute gleich noch ein zweiter Beitrag. Aktuell frage ich mich, warum man EUR 1.500,00 für ein gescheites Leica Objektiv an der M6 investieren muss. Die Kosten hier:

  • Minolta MD 24-35mm f/3.5 = EUR 15,00
  • Adapter Minolta MD/MC an EOS = EUR 7,00

Gesamtkosten somit EUR 22,00. Ok, man braucht noch eine Kamera. ;-)

Und es haut nicht mal der Spiegel gegen das Objektiv. ;-) Ok, eine gewisse Randunschärfe ist nicht von der Hand zu weisen.

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