AGFA APX100 new – Ein Ausflug mit der Leica nach Hamburg an die Elbe

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Hallo zusammen,

nach langer Zeit wird es mal wieder Zeit die fotografischen Touren der letzten Wochen aufzuarbeiten. Da gibt es zum einen den Workshop mit Andreas Jorns und Widget in Haan, zum anderen ist ein großes Thema meine selbst gebaute 4×5 Pinhole Kamera, die mich schon auf einigen Touren begleitet hat. Aber das sind Themen für die nächsten Tage. Heute soll es um einen neuen Film gehen.

AGFA APX100 new

Die Produktion des AGFA APX100 wurde vor einigen Monaten in Leverkusen eingestellt und zwischenzeitlich sind auch die Abverkäufe des alten Filmes abgeschlossen. Einige Händler hatten den Film noch lange am Lager, dann aber zu Preisen, dass es eigentlich keine Option war den Film zu kaufen. Zeit also, sich mit dem neuen APX100 zu beschäftigen.

Unterscheidungsmerkmale

Erst einmal muss man sagen, dass der neue AGFA APX100 mit dem alten, bekannten AGFA Film nichts mehr gemeinsam hat. Augenscheinlichstes Unterscheidungsmerkmal ist die Verpackung. Während auf der alten Verpackung noch das Rhombus-Logo von Agfa aufgedruckt war ziert den neuen Film nun nur noch der Schriftzug die Verpackung und das roten ist einem roten Punkt gewichen. Außerdem gab es eine Übergangszeit in der die neue Verpackung schon eingesetzt wurde, aber der Zusatz „new emulsion“ noch nicht augedruckt war. Die Photosparte von Agfa musste ja schon 2005 Insolvenz anmelden und während eines längeren Gerichtsstreits wurde nur noch wenige Filme produziert bzw. das Restmaterial verarbeitet. (Quelle, Wikipedia)

AGFAPHOTO APX100 in der neuen Verpackung

AGFAPHOTO APX100 in der neuen Verpackung

Der neue APX100

Der aktuelle Film wird von der Lupus Imaging & Media GmbH & Co. KG in Langenfeld produziert. Das Unternehmen hat wohl die Namensrechte AgfaPhoto lizensiert und produziert aktuell Farb- und Schwarzweissfilme. http://goo.gl/0kVx2t (Link auf die Detailseite der Filme)

Entwicklungszeiten

Die Entwicklungszeiten unterscheiden sich grundsätzlich vom alten APX100. Zumindest bei den meisten Entwicklern. So musste z.B. der alte APX100 in Rodinal 1+50 bei 20° rund 13 Minuten entwickelt werden. Das neue Modell benötigt nur 10 Minuten. Bei einigen Entwicklern sind die Zeiten auch identisch.

AGFA APX100 new in Kodak D76 (1+1)

Für die Entwicklung des Filmes habe ich mich für den Kodak D76 entschieden. Der Entwickler ist ein Pulverentwickler, der einmal vor der Benutzung angesetzt werden muss. Da das Ganze bei ungefähr 60° Grad passieren muss kann man den Entwickler natürlich nicht sofort benutzen. Ich hatte zwei Flaschen mit je 500ml angesetzt und so konnte es sofort losgehen. 1+1 bedeutet, dass man eine Hälfte vom angesetzten Entwickler nimmt und die anderen Hälfte Wasser.

Bildbeispiele

So, genug der langen Vorreden. Mein Fazit in Kurzform: Es gibt eigentlich keinen Grund dem alten Film nachzutrauern oder völlig überteuerte abgelaufene Bestände zu kaufen. Im D76 entwickelt überzeugt der Film mit schönen Grauwerten und guten Kontrasten. Nach meinem Geschmack muss hier in der Bearbeitung am Rechner noch etwas am Regler geschraubt werden. Aber Kontrast rein ist bekanntlich einfach als nach der Entwicklung den Kontrast zu reduzieren. 🙂

Hier jetzt mal die Galerie mit den Bildern. Im Zuge der Bewerbung zum #Elbeblogger war ich in Hamburg, übrigens auch ein Thema für die Zukunft, und habe dort den Film in einer Leica M6TTL mit Voigtländer 21mm f/4 eingesetzt.

Die nächste Pflichtaufgabe ist es dann natürlich den Film in Rodinal zu entwickeln, denn dies ist eigentlich der klassische Entwickler für die APX100 Filme.

Ich hoffe Ihr hattet Spaß beim Lesen und an den Bildern.

Schönes Restwochenende.

Thorsten

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1 Antwort

  1. Christian sagt:

    Vielen Dank für die Rezension. Bin gespannt, wie es mit Rodinal klappt. Vielleicht hast Du ja Lust dies auch noch zu kommentieren 🙂

    Schöne Grüße
    Christian

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