aj – Das Magazin von Andreas Jorns.

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Andreas Jorns, Andreas Jorns, da war doch mal was? Genau, wer meinen Blog liest, der wird bestimmt vor einiger Zeit meinem Artikel zu seinem Buch [UN]INVITED gelesen haben. Das war damals eine ziemlich Lobhudelei und das Buch gehört noch immer in die vorderste Reihe meine Fotobücher. Zwischenzeitlich kam noch ein ähnlicher Band [UN]MASKED, den ich aber ausgelassen habe. Die Verlockung war zwar groß, aber ich bin mit den Bildern von Bernadette Kaspar nie so richtig warm geworden und hätte wahrscheinlich auch keinen Spaß an einem Buch mit Ihren Bildern gehabt. Aber heute soll’s ja um das aj Magazin gehen. Übrigens: Hallo erstmal. 🙂

aj – Mein erster Eindruck
Erst einmal: Es kommt super verpackt an. Ehrlich, dafür gibt’s ein dickes Plus. Ich hab schon diverse Crowdfunding-Aktionen, Fotografen Erstpressungen und ähnliches gekauft und auch gerne meinen Unmut geäußert, wenn die Bücher hier schon mit ’ner angeschlagenen Ecke ankommen. Man kann also das Magazin entspannt aus der Verpackung ziehen und sich sicher sein, dass es optisch schon einmal gut aussieht.

aj - Das Magazin - Titelseite

aj – Das Magazin – Titelseite

 

Aber dann: Alles nur Schwarzweiss. Kein einziges Farbbild. Die erste Seite nur zur Hälfte da. Häh?! Das Papier ist matt und nicht glänzend. Und total viele Seiten verschenkt, weil manchmal nur der Name des Models drauf war. Konnte das sein ernst sein?

 

JA!

 

Natürlich. Und ich sag mal gleich wie es ist: UNFUCKINGFASSBAR GEIL. Ehrlich, es tut mir schon fast ein bisschen leid, dass ich hier schon wieder mit Superlativen um mich werfen muss (und wer mich privat kennt, der weiß, dass ich da eigentlich nicht der Typ für bin. *g*), aber das Magazin ist einfach der Knaller. Wenn etwas haptisch und optisch gut ist, dann gehe ich schon mal ziemlich steil. Das ist unter anderem auch der Grund, warum ich meine ganze Olympus OM-D E-M5 (erste Serie) wieder verkauft habe, aber das ist ein anderes Thema, welches aber auch noch einen Artikel spendiert bekommt.

Die Optik und der Inhalt
Also Haptik bekommt schon mal drei von drei möglichen Sternen. Mein Epson R2880 hat bis jetzt auch nur matte Papiere gesehen. Ist einfach mehr meins. Man fängt dann einfach an zu blättern und taucht in die ersten Aufnahmen ein, bevor man auf Seite 10 kurz in Stocken gerät, um dann eine Gänsehaut zu bekommen wie schon lange nicht mehr. Nora, 21. Herzschrittmacher. Neben Ihrer linken Brust eine große Narbe. Wo sich andere im Keller verkrochen hätten stellt sich Nora bei Andreas vor die Kamera und die beiden hauen unsagbar gute Fotos raus. Chapeau!

aj - Nora, 21. Herzschrittmacher

aj – Nora, 21. Herzschrittmacher

Dann kommt eine Reihe von Bildern, die allesamt gut sind, in Teilen aber schon online gezeigt wurden. Ab Seite 32 geht’s dann wieder richtig ab. Jürgen, 41. Bankkaufmann. Bankkaufmann? Schriftsteller, Art Director oder sonstiger Kreativer – ok, aber Bankkaufmann? Wahnsinn wie man einen Menschen im Bild präsentieren kann und ihn völlig abseits von der eigentlichen Erwartungshaltung darstellt.

aj - Jürgen, Bankkaufmann

aj – Jürgen, Bankkaufmann

Im Anschluss kommt eine schöne Analogserie von Ines bevor das aj Magazin nach zwei oder drei weiteren Modelserien mit einer schwarzen Rückseite endet.  Zurück bleibt man, wenn keine bunten Hochglanzfotos erwartet hat, vollkommen zufrieden.

Fazit
Zum Schluss muss ich noch einmal darauf eingehen, warum ich diesen Beitrag überhaupt schreibe, bzw. geschrieben habe: Ich bin davon ausgegangen, dass das Magazin, genau wie [UN]INVITED, inzwischen ausverkauft ist. Ist es aber gar nicht. Ich war baff überrascht, als ich bei Andreas im Facebook Stream gelesen habe, dass man das aj Magazin noch immer kaufen kann.

Meine Fazit ist also eher eine Empfehlung: Kaufen! Und ja, es ist mit EUR 25,00 nicht ganz billig und sicherlich auch nicht für jeden leistbar, aber wer emotionale, tiefgründe, farblose (*g*) Bilder mag, der wird keinen Cent seiner Investion bereuen.

Damit endet mein kleiner Bericht. Und Andreas, kannst Du bitte mal was produzieren, dass so richtig schlecht ist? Ich würde gerne mal was zerreißen, damit meine Leser auch glauben, dass das hier meine ehrliche Meinung ist. 🙂

Viele Grüße und vielen Dank für Eure Aufmerksamkeit,
Thorsten

aj Magazin - Doppelseite

aj Magazin – Doppelseite

aj Magazin - Lisa

aj Magazin – Lisa

 

ps. Eine Sache noch. Kleine Dinge, große Wirkung. Meinem Magazin – und das wird wahrscheinlich immer so sein – lag eine handgeschriebene Karte bei. Sehr fein. Auf der Rückseite eine Playlist. Zum jedem Model ein Song. Bei Nora Pearl Jam mit Alive. Gänsehaut Teil 2.

 

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