Analog im Nebel – Kodak Trix400 in der Minolta XD7

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Hallo zusammen,

gleiche Zeit, neuer Tag – neuer Beitrag. Mal so an die Analogfotografen unter Euch: Kennt ihr das, wenn in der Kamera ein Film schlummert, den ihr zu ca. 40%-60% belichtet habt, ihr eigentlich die Bilder sehen wollt, euch aber die Zeit und das Motiv fehlt den Film vollständig zu belichten? Ich kenn das gut und seit Tagen Wochen trage ich nahezu täglich auf dem Weg ins Büro meine Minolta XD7 mit angesetztem Minolta Rokkor-PF 55mm f/1.7 durch die Welt ohne das die Fotos wirklich mehr werden. Meist bin ich auf dem Weg in Büro so in Gedanken, dass mir das richtige Motive nicht begegnet oder ich die Zeit nicht investieren will ein Foto zu machen. Wirklich auf dem Weg, also Rad abstellen, Ortlieb aufrollen, Kamera rausholen, Foto machen, Kamera einpacken und Ortlieb zurollen ist nur dieses Bild hier entstanden:

Weg in Bremen, Grolland

Weg in Bremen, Grolland

 

Und hätte ich gewusst, was bei diesem Bild in den Ecken los ist, dann hätte ich wahrscheinlich noch viel mehr Zeit gebraucht den Film zu belichten. Wobei man sagen muss, dass eine Blende 1.7 auch nicht die perfekte Wahl für eine solche Aufnahme ist.

Die Entwicklung

Nun ja, aber dann kommt halt dieser eine Tag wo man plötzlich die letzten Bilder durchrockt und endlich den Film in der Chemie baden kann. Bei diesem Kodak Trix400 übrigens in Rodinal 1+25, 19,5°, 7:30Minuten, erste Minute durchgehend, dann jede Minute 6x (10 Sekunden) gekippt. Danach ’ne gute Stunde getrocknet und ab auf den Scanner.

Die Motive

Die nachfolgenden Fotos sind alle in Bremen Seehausen entstanden. Dort ist jedes Jahr vor Weihnachten bei Signatur http://www.signatur-gmbh.de/event.html eine Adventsausstellung. Normalerweise gehen mein Sohn und ich nur mit, weil man in der Nähe so gut Kicken kann und weil der Kuchen lecker schmeckt. Aber seit ich ein wenig in die Foodfotografie eingestiegen bin, freue ich mich auch manchmal durch die Dekoecken zu schlendern. Requisiten kann man schließlich nie genug haben. 🙂

Das Wetter

Okay, das Wetter war nicht wirklich gut, aber ich war fest entschlossen den Weg von Seehausen zurück nach Grolland größtenteils zu Fuss zu erledigen. Da findet sich einfach die meiste Zeit um das eine oder andere Foto zu machen. Acht geben musste ich nur auf die Dunkelheit, denn alle Bilder sind nicht nur bei Nieselregen und Nebel entstanden, sondern auch mit dem letzten Rest Licht des Tages.

So, und hier jetzt die Bilder von gestern:

Das war’s auch schon wieder für heute. Endlich bin ich mal vor 23 Uhr fertig mit dem Beitrag. Ist auch schön.

Gruss
Thorsten

ps. Ach ja, aktuell trage ich übrigens meine neue Nikon F3HP durch die Lande. Drei Bilder sind schon gemacht, kann also nicht mehr lange dauern. 😉

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