Auf Fototour durch die Schweiz – Tag 1: Lörrach, Habsburg, Schaffhausen, Winterthur

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Samstag, 29.08.2015. 3:55 Uhr. Es geht los. 

Wir hatten für die Fototour durch den östlichen Teil der Schweiz nur fünf Tage mit vier Übernachtungen eingeplant. Somit war es gut, dass unser Zug bereits um 5:40 Uhr von Bremen in Richtung Schweiz startete. Auch wenn das bedeute, dass man am ersten Urlaubstag recht früh aufstehen musste. Um 3:55 Uhr klingelt der Wecker, 5:10 Uhr fährt die BSAG (Bremer Straßenbahn AG) in Richtung Hauptbahnhof. Die letzten Minuten zwischen Aufstehen und Abfahrt wurde noch einmal der Fotorucksack kontrolliert und alle Akkus, die über Nacht voll geladen wurden, traten ihren Weg in die Kameras, bzw. als Ersatz in den Rucksack an.

Die Ausrüstung

Bei der Klamotten passt es eigentlich immer ganz gut, bei der Ausrüstung habe ich meistens mehr mit als benötigt wird. Für den Kurztrip in die Schweiz waren an Bord:

Nikon

  • Nikon D600
  • Nikon Nikkor 24mm f/2.8 AI
  • Nikon Nikkor 50mm f/1.4
  • Nikon Nikkor 85mm f/1.8

Leica

  • Leica M9
  • Leica M6 TTL 0.58
  • Voigtländer Color-Skopar 21mm f/4.0
  • Leica Elmar-C 90mm f/4.0
  • Carl Zeiss Biogon 35mm f/2.0

Hasselblad

  • Hasselblad 501CM
  • Carl Zeiss CB-Planar 80mm f/2.8

Für die Sofortbildaufnahmen eine Polaroid SX-70. Für die analogen Kameras natürlich noch die entsprechenden Filme (5x APX100 (KB), 2x NEOPAN 100 (MF), 3x Trix (MF), 5xPortra 160(MF)). Außerdem ein Manfrotto 055 XProB. Man weiß ja nie.

Für einen Moment hatte ich auch noch überlegt die Pinhole mitzunehmen, hab den Plan aber ziemlich schnell verworfen. Wahrscheinlich hätte ich noch weiter ausgedünnt, wenn wir durch die Schweiz gewandert wären. Da wir aber den Luxus eines Mietwagens hatten musste die Ausrüstung ja nur während der Anreise transportiert werden. Die restliche Zeit lag alles gut verstaut im Kofferraum, bzw. im Fussraum.

Vorbereitung

Wer übrigens noch etwas über die Vorbereitung zur Reise lesen möchte, der findet hier meinen ersten Blogbeitrag zur Fototour durch die Schweiz.

Zugfahrt

Oberstes Gesetz wenn man einmal quer durch die Republik fährt: Buche keine Reise mit Umsteigen und Anschlusszügen. So hatten wir also eine durchgehende Verbindung von Bremen bis nach Basel. Dauert zwar etwas länger als die Variante mit Umstieg in Dortmund, ist aber deutlich entspannter. So konnten wir, morgens halb zehn in Deutschland, das erste Getränk im Speisewagen genießen und wurden schon einmal auf die Preise in der Schweiz eingestimmt.

Schneider Weisse im Bordbistro

Schneider Weisse im Bordbistro

Nach knappen acht Stunden Fahrt waren wir nun fast in unserem ersten Zielbahnhof Basel angekommen. Aber Basel, Basel Bad – was ist der eigentlich der Unterschied. Erst einmal liegen beide Bahnhöfe in der Schweiz. Passt.

Wenn man aber nach Lörrach will, dann muss man in Basel Badischer Bahnhof umsteigen. Als der Zug in den Bahnhof einfuhr sassen wir aber noch entspannt in unseren Sitzen und surften durch das Netz. Mit der festen Überzeugung im Bahnhof Basel SBB aussteigen zu müssen. Ein Blick auf die Bahn-App genügte dann aber um spontan in Panik auszubrechen. Wir mussten raus! Zwei von drei Minuten des Aufenthaltes waren vorbei. Also die Koffer von der Ablage gerissen, Stativ unter’n Arm, Fotorucksack auf den Rücken und raus aus dem Zug. Knappes Ding, aber geschafft. Der Rest war ein Kinderspiel. Umsteigen in den Regionalverkehr nach Lörrach und dann endlich am Ziel. Am Bahnhof in Lörrach wurden wir von unserer Autovermietung abgeholt. Diese hatte eigentlich um 12:00 Uhr die Türen geschlossen, gegen einen „geringen“ Aufpreis wurden wir aber vom Bahnhof abgeholt und direkt zur Autovermietung (AVIS) kutschiert. Die Sachen konnten wir gleich im Auto lassen, denn mit dem angemieteten Ford Fiesta ging es nun auf in die Schweiz.

Grenzübergang

Was früher zu stundenlangen Staus führte ist seit dem Schengener Abkommen eigentlich keiner Erwähnung mehr wert. Wir waren aber natürlich froh endlich am Ziel zu sein und so fühlte sich das dann an:

Auf nach Schaffhausen

Wir waren ja angeregt durch die Grandtour of Switzerland, wollten allerdings ein wenig auf eigenen Wegen fahren, da wir wie im ersten Beitrag geschrieben, lokale Hotels meiden wollten und planten dafür in AirBnB Unterkünften einzuchecken. Somit lag Schaffhausen eigentlich gar nicht auf unserer Route, kurzentschlossen sind wir aber doch in Richtung Schaffhausen aufgebrochen.

Zwischenstopp in Habsburg

Schloss Habsburg in Habsburg ist eine gut erhaltene Gipfelburg in der Schweiz. Auf einer Höhe von gut 500m hat man einen ersten Blick über die Schweizer Landschaft. Das Schloss selber ist umrangt von Weinreben. Eines dieser Ziele, die wir im Vorfeld ebenfalls nicht auf dem Plan hatten. Aber ein touristisches Schild an der Autobahn bewog uns dazu abzufahren und einen Blick zu riskieren. Für Schweiztouristen kann ich den Zwischenstopp empfehlen. Wer etwas Zeit mitbringt, der kann im Burgeigenen Restaurant einen Moment verweilen, bevor es weiter auf der Reise geht. Hier jetzt ein paar Eindrücke.

Schweiz - Schloss Habsburg - Leica M9

Schweiz – Schloss Habsburg – Leica M9

Schweiz - Schloss Habsburg - Leica M9

Schweiz – Schloss Habsburg – Leica M9

Schweiz - Schloss Habsburg - Leica M9

Schweiz -Blick aus dem Schloss Habsburg – Leica M9

Schweiz - Schloss Habsburg - Leica M9

Schweiz – Schloss Habsburg – Leica M9

Schweiz - Schloss Habsburg - Leica M9

Schweiz – Schloss Habsburg – Leica M9

Schweiz - Schloss Habsburg - Leica M9

Schweiz – Schloss Habsburg – Leica M9

Schweiz - Schloss Habsburg - Leica M9

Schweiz – Blick aus dem Schloss Habsburg – Leica M9

Schweiz - Schloss Habsburg - Leica M9

Schweiz – Blick aus dem Schloss Habsburg – Leica M9

Schweiz - Schloss Habsburg - Leica M9

Schweiz – Schloss Habsburg – Leica M9

 

So, eigentlich hatte ich vor jeden Tag auch an einem Tag zu schreiben. Inzwischen ist die Zeit aber deutlich fortgeschritten, eine deutliche Müdigkeit tritt ein und somit werden ich den zweiten Teil des ersten Tages morgen Abend schreiben. Dann kommen die Bilder vom Rheinfall von Schaffhausen, ein kurzes Video und die Ankunft in Winterthur.

Bis morgen.

Viele Grüße
Thorsten

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