Ein Jahr mit der Leica M9 – Erfahrungsbericht (Teil I)

RSS
Facebook
Facebook
Twitter
Visit Us
Pinterest
Instagram

Hallo zusammen,

vor einem Jahr habe ich mir beim Leica Händler meines Vertrauens in Hamburg eine schwarze Leica M9 mit 50mm Elmar-M gekauft. Das Modell hatte ich schon länger im Blick, konnte es mir aber eigentlich nie leisten. Zu sehr hing ich an meiner Canon 5D Mark II und war eigentlich nicht bereit die komplette Ausrüstung zu verkaufen um die Leica M9 zu kaufen. Die Einschnitte, gerade der fehlende Autofokus und die – natürlich – fehlenden lichtstarken Zoomobjektive für die Konzertfotografie, ließen mich immer wieder bei der Canon 5D Mark II bleiben.

Gewicht

Dem entgegen stand allerdings das Gewicht der Kamera, so dass ich eines Tages den Schritt gegangen bin und bei der Leica M9 zugeschlagen habe. Die zwischenzeitlichen Leidenswege über eine M8 und eine M8.2 lasse ich erstmal aus. Das war schön, aber halt kein Vollformat. Von der Reihenfolge habe ich erst die Leica M9 gekauft und dann nach und nach die Teile der Canon Ausrüstung verkauft. Zum Ende hatte ich dann noch den Kamerabody der Canon 5D Mark II nebst einem 35mm Objektiv und meine Leica M9, ebenfalls mit 35mm Objektiv. Auch hier habe ich diverse Modelle durchprobiert, dazu vielleicht an anderer Stelle mal mehr. Mit dem Verkauf der Objektive aus dem Canon Sortiment war das Projekt DSLR eigentlich schon beendet, auch wenn es am Ende ein schwerer Schritt war.

Nein, eigentlich war es ein leichter Schritt. Bin ich bis dato immer mindestens mit einer Crumpler-Tasche unterwegs gewesen, dann reichte jetzt  eine kleine Billingham Tasche um die komplette Ausrüstung zu transportieren. In meinem Fall waren das dann die Leica M9 mit 35mm Objektiv, ein 90mm Objektiv und eine Leica M4-P mit 50mm Objektiv. Dazu zwei Filme in die vordere Tasche, zweite Speicherkarte – Feierabend.

Handling

Das Schöne bei den Kamera aus dem M-Sortiment von Leica ist wohl der Wohlfühleffekt. Hat man sich einmal mit dem Prinzig Messsucher angefreundet, dann liegen alle M-Modelle ähnlich in der Hand. Die Leica M9 ist im Vergleich zur M4-P etwas breiter, aber noch immer sehr angenehm zu transportieren. Die Bedienung kannte ich schon von meinem Ausflug zur Leica M8 bzw. M8.2. Hier hat sich nichts wesentliches geändert.

Bildqualität

Die Bildqualität hat mich anfangs nicht vollständig überzeugt. Die Farben waren vom ersten Moment an genial, aber bei wenig Licht fing die Kamera schnell an zu rauschen. Einem Umstand an den ich mich erst noch gewöhnen musste. Wenn man noch eine brauchbare Bildqualität erreichen will, dann sollte bei ISO 1250 Schluss sein. Zumindest wenn man ein Farbbild speichern möchte. Geht man im Anschluss den Weg über die Bildbearbeitung und wandelt in Schwarzweiss um, dann kann man den Regler auch bis zum Anschlag drehen. Im Fall der Leica M9 bedeutet das ISO 2.500.

Zwischenkäufe

Was mir wirklich fehlte war der Autofokus. Für Streetaufnahmen oder Fototouren mit Freunden war die Leica genial. Wollte ich aber meinen Sohn beim Skateboardfahren fotografien, dann war ich mit dem Messsucherprinzip zu langsam. Auch bei anderen Events lag ich schnell daneben, wenn sich die Gäste auf einer Party z.B. schnell bewegt haben. Mir war auch schon beim Kauf der M9 klar, dass ich irgendwann wieder eine DSLR brauchen würde, hätte aber nicht gedacht, dass ich hier nach drei Monaten wieder zuschlagen würden. Nach vielem hin und her habe ich mir dann eine Nikon D3200 gekauft. Bildqualität war wirklicht gut, aber mit der Kameragröße kam ich nicht richtig zurecht. Hatte ich mir zumindest eingebildet. Also wieder zurück zu Canon. Zur Leica M9 ist dann eine Canon 40D gekommen.

Wie sich das Ganze dann weiter entwickelt hat gibt es die nächsten Tage, denn jetzt muss ich Schluss machen, damit ich morgen fit für die Arbeit bin.

Viele Grüße
Thorsten

ps. Zum Abschluss eines der Bilder vom Besuch in München. Ca. 4 Monate alt.

BMW

BMW M6 Coupé

RSS
Facebook
Facebook
Twitter
Visit Us
Pinterest
Instagram

Das könnte Dich auch interessieren …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.