YASHICA ELECTRO 35 GX – das Mitbringsel von der Kamerabörse in HH und ihr Batterieproblem

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9 Responses

  1. Das Problem ist bei den LR44, bzw. bei den nicht quecksilberhaltigen Batterien, dass die Spannung mit der Benutzungsdauer linear abfällt. Da die Belichtungsmessung in den alten Schätzchen irgendwie mit den gemessenen Widerständen zusammenhängt bleibt die Messung nicht konstant, wenn nach einer gewissen Zeit die Spannung immer weiter abfällt. Quecksilberhaltige Batterien haben dagegen eine konstante Spannung über ihren Lebenszyklus. Hörgerätebatterien sind da eine Alternative, halten aber nur eine kurze Zeit (ein Vierteljahr IIRC).
    Ach ja… die Revue hättste gar nicht kaufen müssen, die hab ich doch schon 🙂

  2. Morten sagt:

    Ich bin gerade auf deinen Blog gestoßen und echt cooler Blog mit schönen Fotos !

    Ich hab auch auf meinem Blog in der letzten Zeit mit der Revue 400SE rumgespielt, eine tolle Kamera auch wenn der Belichtungsmesser bei mir leider ein paar Aussetzer hat.

    Nun zu dem Batterieproblem, ich kenne die Yashica nicht, aber passen da nicht auch die Hörgerätbatterien P675? Haben jetzt zwar nur 1,45 Volt aber funktionieren bei mir in so manchen Analogen Kameras, sei es die Revue oder auch in meinen Minoltas. Ich meine sogar jemanden zukennen, der seine Electro mit vier P675 betreibt. Kommt halt drauf an wie oft man sie benutzt. Denn bei mir halten die P675 nur rund einen Monat, also muss man eigentlich immer vor dem Fotografieren neue reintun…

    • Thorsten sagt:

      Hi Morten,

      danke für Deinen Kommentar. Ich bin noch in der Findungsphase was die Stromversorgung angeht. Aktuell habe ich 2xLR44 drin. Der erste Film war überbelichtet, aber das lag wohl eher daran, dass ich bei einem 400er Film versucht habe bei Blende 1.7 zu fotografieren. Hab jetzt einen Agfa 100 drin und werde das weiter im Auge behalten. Vor jedem Film eine neue Batterie einzulegen ist ehrlich gesagt keine Option.

      Viele Grüße
      Thorsten

  3. Das Batterieproblem habe ich leider auch mit meinen alten Kameras. Viele unterschiedliche Typen, die meisten ausgestorben. Hörgerätebatterien werden i. d. R. durch Luftkontakt aktiviert und bringen bei einer gelegentlich genutzten Kamera m. E. nichts.

    Meine Alternative: Wenn du es genau wissen willst, verwende einen externen Belichtungsmesser (oder mache eine Vergleichsmessung mit einer modernen/funktionierenden Kamera). Oder belichte „frei Schnauze“, was mit etwas Übung ganz gut klappt.

    • Thorsten sagt:

      Hi Thorsten,

      die Yashica hat ja eine Belichtungsautomatik, Zeiten sind nicht auswählbar. Insofern kann man mit dem externen Belichtungsmesser leider nichts werden. :-/

      Das mit dem Hörgerätebatterien habe ich jetzt schon öfter mal gehört. Und da Du es jetzt auch bestätigst spare ich mir einen „Selbstversuch“.

      Viele Grüße
      Thorsten

    • Meine alten Kameras sind Spiegelreflex mit mechanisch gebildeten Zeiten ohne jegl. Automatik. Die Batterie speist nur eine Nadel im Sucher und ist insofern Luxus 😉

      Die Hörgerätebatterien sind meist Zink-LUFT-Batterien: Bevor du sie einsetzt, ziehst du eine Schutzfolie ab, die eine Öffnung abdeckt. Erst durch Luftkontakt wird sie überhaupt erst aktiviert, man muß sogar ggf. erst ein paar Minuten warten, bevor sie startklar ist. Ich kann mir deshalb vorstellen, daß sie sich auch ohne Last verbraucht.

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